Durch den Einzug in mein neues Zuhause fehlten auf meinem doch etwas grossen Balkon noch diverse Möbel, die den Balkon auch zu etwas Gemütlichem machen würden. Sonst kann ich euch versprechen, dass dieser noch in einem Jahr ziemlich unbenutzt aussehen würde. Wer sitzt schon gerne auf dem Boden und geniesst die Sonne ohne Kissen und ohne Tisch. Mal ganz abgesehen von der fehlenden Deko, die den Aussenbereich nochmals etwas aufwertet.
So entschloss ich mich, mich auf die Suche nach Gartenmöbel für meinen Balkon zu machen. Nach vielem Hin- und Herüberlegen fand ich auch endlich das Passende. Es gibt ja soviel Auswahl, da könnte man sich fast schon zu Tode shoppen.
Ich entschied mich für eine Gartengarnitur aus Rattan. Der Tisch war mit einer Glasplatte versehen, konnte jedoch auch als Sitzgelegenheit genutzt werden, da es ein passendes Polster dazu gab.
Der Transport wollte sich unbedingt als schwierig erweisen. Wir hatten uns mit meinem kleinen Gefährt auf die Suche gemacht und somit war Tetris üben angesagt, um die Möbel irgendwie in mein kleines Auto zu hieven. Ihr könnt euch das bestimmt gut vorstellen: wie oft gehen wir einkaufen und haben am Ende das falsche Auto, oder überhaupt keinen Platz Zuhause? Das gefundene Stück möchte uns jedoch unbedingt nach Hause begleiten? Nach vielem Üben, Möbel drehen und wenden, hatte alles Platz. Einfach uuunglaublich, was alles in ein Auto passt, wenn es denn muss.
So machte ich mich voller Hoffnung auf einen baldig schönen Balkon auf nach Hause. Das Ausladen ging natürlich wesentlich leichter als das Einladen. Was für ein toller Moment! Es blieb zum Schluss nur noch der kleine Tisch übrig mit der Glasplatte. Ihr könnt euch das so vorstellen: Es war ein rechteckiger Rattan Tisch mit einer Glasplatte die provisorisch daran befestigt war, damit man diesen transportieren konnte. So trug ich den Tisch zum Lift, fuhr zur Wohnung hoch und wollte ihn nur kurz vor der Tür abstellen, genauer gesagt auf dem Türrahmen der Wohnung. In dem Moment, in welchem ich den Tisch abstellte, ertönte urplötzlich das Geräusch von zersprungenem Glas und tausend kleine Glasstückchen verteilten sich über den gesamten Boden.
Was war denn das?
Der Tisch oder besser gesagt die Glasplatte hatte sich soeben verabschiedet. Ich stand da, sah zu Boden und sagte zu meinen Freunden: „Glasmöbel sind sowieso nicht mein Ding, die wirken viel zu kalt.“
Es war nicht nur mein Lachen zu hören, das könnt ihr mir glauben. Die Platte wurde verständlicherweise nicht ersetzt. 🙂
Der Balkon sah mit den restlichen Möbel und der passenden Deko schliesslich ebenso gemütlich aus: Auch ohne Glasplatte.